

Idee und Anliegen
Museen erreichen vor allem Hochgebildete, doch viele finden den Weg gar nicht erst hinein – weit entfernt vom „Museum für alle“. Dem Entwurf liegt ein experimenteller Prozess mit Objekt- & Raumdesignern, Bildhauern, Handwerkern und Architekten zugrunde. Deshalb werden die Wände als letzte große Zugangsschwelle vollständig aufgelöst.
Projekt, Materialität und Umsetzung
Der Entwurf setzt Material sparsam und getrennt ein, sodass jede Komponente sichtbar bleibt und leicht veränderbar oder wiederverwertet werden kann. Mit leichter Bauweise sowie Steck- und Fügelogik lässt er sich einfach auf- und abbauen, ist kuratorisch adaptierbar, skalierbar und passt sich flexibel den örtlichen Gegenheiten an.
Nachnutzung
Nach dem Konvent der Baukultur in Potsdam wird das Objekt im selben Monat beim 6. Symposium der Museumsrunde Berlin erneut aufgebaut und als Entwurfsexperiment integrativer Zusammenarbeit präsentiert. Anschließend wird es in Garmisch-Partenkirchen installiert und final als dauerhafter Ausstellungsraum der Schule für Holz und Gestaltung genutzt.
Für die Teilnahme an diesem Wettbewerb sind Konstantin Aeugle & Jakob Leismüller (sfumatostudio) auf uns Schüler der Fachakademie zugekommen und haben zunächst sich und im Weiteren ihre Idee für den Wettbewerb vorgestellt. Daraufhin hat sich eine Gruppe von uns dazu entschieden mit ihnen den Entwurf auszuarbeiten. Wodurch spannende, ideenreiche, kompromissbereite und schöne Wochen entstanden sind. Wofür ich unserem Team bestehend aus dem sfumatostudio, Simona Birner, Pius Dotzauer, Lukas Jeremias Lock und Over Zimmermann dankbar bin.
Wettbewerbsentscheidung noch ausstehend!